½ Coupé, Wien um 1900

N° 8 

¾ Landaulette, Wien um 1880

Bei diesem herrschaftlichen Wagenmodell handelt es sich um eine Sonderanfertigung und ein besonders seltenes Modell. Der Name kommt aus dem Französischen, wo der Landauer als „landau“ bezeichnet wird. Die französische Verkleinerungsform von „landau“ ist „landaulette“. Diese Bezeichnung für die verkürzte Landauer Kutsche wurde ins Englische und Deutsche übernommen. Das Fahrgestell, der Kasten und der Kutscherbock sind schwarz lackiert und gelb liniert. An der Hinterachse ist der Kasten mit zwei C-Federn und an der Lenkachse mit zwei elliptischen Blattfedern mit dem Fahrgestell verbunden. 

Auch die Lieblingskutsche von Kaiserin Elisabeth war ein Landaulett. Die Kaiserin hat ihren Lieblingswagen auch auf Reisen mitgenommen und zuletzt vor ihrer Ermordung am Genfer See benützt. Diese Kutsche steht heute in der Wagenburg in Schloß Schönbrunn.

Höhe 211 cm, Länge 330 cm, Breite 176 cm

Rad ⌀ vorne 88 cm, hinten 112 cm